Versickerung

Niederschlagswasser von bebauten und versiegelten Flächen kann nicht versickern und dem Grundwasser zugeführt werden. Statt dessen wird es über kostspielige Kanalsysteme zunächst in Kläranlagen und anschließend in den nächsten Bach geleitet. Dies ist nicht nur ökologisch bedenklich, sondern belastet den Verbraucher finanziell!

Um dies zu vermeiden, gilt es bei der Planung, die zur Versiegelung vorgesehenen Flächen auf ein Minimum zu reduzieren. Der verbleibende Rest sollte mit möglichst wasserdurchlässigen Belägen befestigt werden bzw. ein hohes Rückhaltevermögen zur Minderung des Spitzenabflusses aufweisen. Dafür schlagen wir Ihnen Maßnahmen vor, die ebenso hochwertig und kostengünstig sind wie konventionelle Flächenbefestigungen.

Schließlich zeigen wir Ihnen Wege auf, wie Sie die dennoch abfließenden Wassermengen vor Ort rückhalten und versickern können. Je nach Lage und Bodenbeschaffenheit bieten sich dafür die unterschiedlichsten Systeme an. Am bekanntesten sind die Rigole oder der Versickerungsteich als Blickfang einer attraktiv gestalteten Grünfläche.

Durch ansehnliche Einsparungen bei den Regenwassergebühren (je nach örtlicher Satzung) ergeben sich Amortisationszeiten von wenigen Jahren. Teilweise können die Maßnahmen auch in Eigenleistung realisiert werden, sodass im Vergleich zur herkömmlichen Variante deutlich gespart und das Eigenkapital geschont werden kann. Die Einsparungen können dabei von einigen hundert Euro bei Einfamilienhäusern bis zu Hunderttausenden im gewerblichen oder kommunalen Bereich gehen.

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